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SUMMARY:Vernissage 'MA FORCE - TON VISAGE'
DESCRIPTION:  \nVernissage der Ausstellung ‚MA FORCE – TON VISAGE‘ \nDie Akademie für Dialog und Evangelisation darf vom 4. Mai bis zum 15. Juni eine ganz besondere Ausstellung beherbergen: Unter dem Titel „MA FORCE – TON VISAGE“ präsentierte die Künstlerin Veronica von Degenfeld am 4. Mai\, im Rahmen der Vernissage über 50 ihrer Werke der letzten Jahre. Bei dem musikalisch untermalten Empfang durften sich über 100 Gäste an einem Meer aus Farben erfreuen. \ndie Künstlerin Veronica von Degenfeld\nDie Künstlerin selbst sprach zur Inspiration ihrer farbenfrohen Werke\, die von landschaftlichen Motiven geprägt sind: „Es heißt bewusst\, ‚Ma Force – Ton Visage‘ und nicht ‚Ma Force – Mon Visage‘. Der Schlüssel zu meinem Glück liegt im Anderen verborgen. Und ich finde ihn\, wenn ich mich anschauen lasse. Wenn Gott mich anschaut\, werde ich frei. Gott möchte mich in der Begegnung mit dem Anderen anblicken.“ \nUnd weiters meint Veronica von Degenfeld zur Inspiration zu ihrem Gemälde Dein Antlitz suche ich:\n„In der Person Maria Magdalena sehen wir am Ostermorgen auf wunderbare Weise – wie auch im Hohen Lied der Liebe – die Suche des Menschen nach Gott. Noch überwältigender ist die Tatsache\, dass es Gott ist\, der den Menschen sucht\, es ist Ihm kein Preis dafür zu hoch.“ \n\nGemälde ‚Dein Antlitz suche ich‘\nDer langjährigen Freundschaft der Künstlerin zum Figlhaus ist es zu verdanken\, dass die Ausstellung in diesem Rahmen nun stattfinden kann. Otto Neubauer\, Leiter der Akademie\, fand in seinen Eröffnungsworten auch den Bezug der Künstlerin zum Figlhaus und seiner Geschichte: \n„Die Künstlerin Veronica von Degenfeld wagt Unmögliches: sie malt Güte. Diese Güte\, ein Wort\, das Martin Walser vor Ehrfrucht nicht mal zu schreiben wagt\, zieht sie ihr Leben lang in den Bann. Ihre Gemälde hängen nun seit dem 4. Mai in den ehemaligen Arbeitsräumen von Leopold Figl in der Schenkenstraße 2. Eben genau an dem Ort\, wo Figl zu Kriegsende 1945 im zerstörten und schwer hungernden Wien die Lebensversorgung für ganz Österreich organisierte.  Kunst flieht nicht vor der Wirklichkeit\, sondern gestaltet Wirklichkeit! Und das gerade in einer Zeit\, wo uns Kriegswirren in Europa erneut verstören. \nVeronica v. Degenfelds Malerei verwandelt die Wirklichkeit. Und sie tut das unverkrampft und in einer großen Freiheit mit der ‚Frische und Glut der Farben.‘ In ihren Bildern verweisen unzählige Begegnungen auf die sehnsuchtsvolle Suche nach einem gütigen Angesicht: ‚Ma Force – Ton Visage‘\, so der Titel\, ‚Meine Kraft liegt in Deinem Antlitz!‘. Der Handlungsplatz ist immer wieder der Garten Eden\, in dem Gott nach dem Menschen sucht. Ob biblische Motive wie die Begegnung von Maria Magdalena und dem Auferstandenen oder das sanfte Licht auf Landschaften\, Wälder und Früchte – es nimmt die Betrachter*innen mit auf den Weg…“ \n \n  \nDie Ausstellung ist bis 15. Juni 2022 im Figlhaus\, Schenkenstraße 2\, geöffnet\, die Gemälde stehen auch zum Verkauf. \nÖffnungszeiten der Ausstellung von 5. Mai bis 15. Juni:\nMittwoch\, 14.00 bis 20.00 Uhr\nDonnerstag (außer 26.5.) und Freitag\, 14.00 bis 18.00 Uhr \n  \nNähere Infos finden Sie vor Ort und auf unserer Website: akademie-wien.at\nDie Website von Veronica von Degenfeld: vvdegenfeld.de\nMails an: office@akademie-wien.at\nTelefon: +43 1 532 5632 0\nBei Fragen stehen wir Ihnen gerne jederzeit zur Verfügung! \n \n  \n 
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SUMMARY:Ausstellung MA FORCE - TON VISAGE
DESCRIPTION:Ausstellung MA FORCE – TON VISAGE\nvon Veronica von Degenfeld\nvon 4. Mai bis 15. Juni im Figlhaus\, Schenkenstraße 2\, 1010 Wien \n  \nÖffnungszeiten:\nMittwoch: 14:00 – 20:00 Uhr\nDonnerstag\, Freitag: 14:00 – 18:00 Uhr
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SUMMARY:Kommunikations- und Medienschulung: Präsenztag
DESCRIPTION:WIE HEUTE KOMMUNIZIEREN? \nVon einschränkender Polarisierung zu wertschätzender Interaktion \nKommunikations- & Medienschulung für Visionär*innen\, Aktivist*innen und gesellschaftlich Engagierte \n3 Online-Mittwochabende\n30. März\, 6. April & 27. April\n18-21 Uhr \n2 Präsenztage in Wien\nI: Fr. 25. März\, 10-19 Uhr\nII: Fr. 6. Mai\, 10-19 Uhr & Sa. 7. Mai\, 9:30-14 Uhr \n Studierende haben die Möglichkeit sich den Kurs als Alternative Erweiterung im Wert von 3 ECTS anrechnen zu lassen.
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DESCRIPTION:Ausstellung MA FORCE – TON VISAGE\nvon Veronica von Degenfeld\nvon 4. Mai bis 15. Juni im Figlhaus\, Schenkenstraße 2\, 1010 Wien \nACHTUNG! DIE AUSSTELLUNG IST AUFGRUND EINER VERANSTALTUNG HEUTE NUR EINGESCHRÄNKT ZUGÄNGLICH. \nÖffnungszeiten:\nMittwoch: 14:00 – 20:00 Uhr\nDonnerstag\, Freitag: 14:00 – 18:00 Uhr
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DESCRIPTION:WIE HEUTE KOMMUNIZIEREN? \nVon einschränkender Polarisierung zu wertschätzender Interaktion \nKommunikations- & Medienschulung für Visionär*innen\, Aktivist*innen und gesellschaftlich Engagierte \n3 Online-Mittwochabende\n30. März\, 6. April & 27. April\n18-21 Uhr \n2 Präsenztage in Wien\nI: Fr. 25. März\, 10-19 Uhr\nII: Fr. 6. Mai\, 10-19 Uhr & Sa. 7. Mai\, 9:30-14 Uhr \n Studierende haben die Möglichkeit sich den Kurs als Alternative Erweiterung im Wert von 3 ECTS anrechnen zu lassen.
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SUMMARY:Figlhaus & CIFE Politikseminar in Paris
DESCRIPTION:  \n \nVier Projekttage mit dem Figlhaus & CIFE in Paris beim Integrationsprojekt „Le Rocher“ in den Pariser Banlieues mit dem Politik-Seminar „Politisch.Neu.Denken“ und einem Team des österreichischen Bundeskanzleramts. \nVom Geheimnis echter Integration durch Mitleben\, von einer neuen „Schule der Begegnung“ bis hin zu einer ungewöhnlichen Diskussion im französischen Innenministerium: „Wir müssen die Instrumente der Politik neu überdenken\, damit sie auch das Herz und die Seele der Menschen erreichen“ (Pariser Ministeriumsmitarbeiter). Alles in allem ging es um nichts Geringeres als um die Überwindung zunehmend gespaltener Gesellschaften in Europa. \n \nVom 18. bis 21. Mai haben wir mit unserer 17-köpfigen Studiengruppe aus Wien außergewöhnlich intensive und lernstarke Erfahrungen eines neuen Miteinanders über alle Religions-\, Politik- und Sozialgrenzen hinweg in Paris machen können. \nGestartet hat die Paris-Session am Mittwochvormittag\, dem 18. Mai\, mit einem herzlichen Empfang und einem gegenseitigen Kennenlernen im Domus Emmanuel\, wo das Pariser Büro des Leitungsstabs der frankreichweiten Organisation von „Le Rocher“ beheimatet ist. Sehr schnell wurde deutlich\, wie unterschiedlich und vielfältig die Gruppe hinsichtlich Weltanschauung und politischer Ausrichtung zusammengesetzt war. \nGeneraldirektor von „Le Rocher“\, Arnaud de Carmantrand\, und seine Mitarbeiterin Magali Reny sowie Mitarbeiter Jean-François Morin haben Strategie und Ziele ihres Integrationsprojekts an den neun Standorten bzw. Banlieues in Frankreich erläutert und diskutiert. Wir erfuhren von der hohen Arbeitslosigkeit und der Armut in diesen Stadtteilen\, aber auch der unterschiedlichen Entwicklung der Städteplanung in den letzten Jahrzehnten\, der Migration und vom hohen Anteil von bis zu 80% an Menschen muslimischen Glaubens. Vor allem aber ging es viel um das Geheimnis einer Lebensveränderung durch konkretes Mitleben („Vivre avec“) in den Banlieues. Um die Wohngemeinschaften der VolontärInnen mitten in den Plattenbauten. Um die unbedingte Würde eines jeden Einzelnen und um den Wunsch\, anderen bessere Lebensmöglichkeiten zu ermöglichen\, um eine solidarischere Welt aufbauen zu können. \n\n			\n				\n			\n			\n				\n			\n			\n				\n			\n			\n				\n			\n			\n				\n			\n			\n				\n			\n			\n				\n			\n			\n				\n			\n			\n				\n			\n		\n\nAm frühen Abend des ersten Tages gab es danach im fürstlichen Palais der österreichischen Botschaft gegenüber des Außenministeriums Frankreichs einen großzügigen Empfang für unsere Gruppe durch den Geschäftsträger Wolfgang Wagner. Er erzählte uns\, dass der Staat Frankreich bezüglich Österreich sehr spezifisch an der Expertise Österreichs bei Religions- und Integrationsfragen interessiert sei. Sowohl das festliche Buffet als auch der interessierte Austausch mit dem Generaldirektor von „Le Rocher“ brachten die Wertschätzung der Botschaft gegenüber diesem Projekt und unserer Gruppe zum Ausdruck. \n\n			\n				\n			\n			\n				\n			\n			\n				\n			\n			\n				\n			\n			\n				\n			\n			\n				\n			\n			\n				\n			\n			\n				\n			\n			\n				\n			\n		\n\nEine besonders starke Erfahrung war am folgenden Tag das konkrete Mitleben an den zwei Projektorten in den Banlieues von Les Mureaux und in Bondy. In zwei verschiedenen Gruppen wurden  vor Ort fleißig Kontakte geknüpft – mit der Hilfe der VolontärInnen beim Kaffeezelt\, bei Hausbesuchen\, beim Französisch-Unterricht und so weiter. Gänzlich unerwartet war\, dass die gerade neu ernannte Premierministerin Frankreichs als erste Amtshandlung eben genau diesen Ort Les Mureaux besuchte\, wo ihr Arnaud de Carmantrand  kurz von der Arbeit von „Le Rocher“ berichten und ein Buch über die Arbeit überreichen konnte. \nWirklich entscheidend für unsere Gruppe waren die Gespräche mit den Menschen\, die in den Banlieues leben. Die Feedback-Erzählungen beim Abendessen haben auf bewegende Weise gezeigt\, wie sehr diese Begegnungen zuinnerst berührt und tatsächlich verwandelt haben. Zu guter Letzt konnten wir vom Team von „Le Rocher“ Strategien und konkrete Beispiele für Maßnahmen zur Eingliederung in den Arbeitsmarkt erfahren. \n\n			\n				\n			\n			\n				\n			\n			\n				\n			\n			\n				\n			\n			\n				\n			\n			\n				\n			\n			\n				\n			\n			\n				\n			\n			\n				\n			\n			\n				\n			\n			\n				\n			\n			\n				\n			\n			\n				\n			\n			\n				\n			\n			\n				\n			\n			\n				\n			\n			\n				\n			\n			\n				\n			\n		\n\nEine ungewöhnliche und hochspannende Begegnung folgte am dritten Tag im französischen Innenministerium mit einer Vertreterin des Interministeriellen Ausschusses zur Prävention von Kriminalität und Radikalisierung und mit dem Vertreter des Amtes für Kult und Laizität. In den dreieinhalb Stunden intensiver Diskussion wurde deutlich\, wie wichtig nicht nur der Austausch der verschiedenen Erfahrungen Frankreichs mit der Laizität und die Entwicklung der Parallelgesellschaften und andererseits die lange Tradition Österreichs mit der gesetzlichen Einbindung aller Religionsgemeinschaften ist – wie das Islamgesetz von 1912. Sondern auch\, wie sehr Projekte wie „Le Rocher“ in Frankreich ein vollkommen neues Licht auf die Herausforderungen einer gespaltenen Gesellschaft wirft. Ein Mitarbeiter des französischen Innenministeriums brachte es so auf den Punkt: „Wir müssen die Instrumente der Politik neu überdenken\, damit sie auch das Herz und die Seele der Menschen erreichen“. \n\n			\n				\n			\n			\n				\n			\n			\n				\n			\n			\n				\n			\n		\n\n\n			\n				\n			\n			\n				\n			\n			\n				\n			\n		\n\nAm vierten und letzten Tag unserer Studienreise konnten wir uns schließlich als neu zusammengewachsene Gruppe – verwandelt durch diese „Schule der Begegnungen“ – noch dem historischen Kern von Paris widmen. Nicht nur der Blick auf die eingerüstete und vom Brand gekennzeichnete Kathedrale Notre Dame erinnerte uns an eine Bemerkung der letzten Tage\, dass womöglich die Banlieues sicherer seien als das reiche Zentrum. \n \nEinige konnten auch das ursprüngliche Zentrum der Gemeinschaft Emmanuel\, das Hausboot des Gründers Pierre Goursat an der Seine\, besuchen. Die Gemeinschaft Emmanuel trägt das ganze Projekt sowohl in Paris als auch in Wien die Akademie im Figlhaus. Der bereits in der 90er Jahren verstorbene Gründer und Filmkritiker war sein Leben lang davon beseelt\, Gemeinschaft mit den Ärmsten im Geist der Güte und des Mitgefühls zu bilden.
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