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DESCRIPTION:Figlhaus-Opening vom 5. Oktober 2021 \n„Warum lassen wir uns so auseinanderdividieren?“\n\n			\n				\n			\n			\n				\n			\n			\n				\n			\n			\n				\n			\n			\n				\n			\n			\n				\n			\n			\n				\n			\n			\n				\n			\n			\n				\n			\n			\n				\n			\n			\n				\n			\n			\n				\n			\n		\n\nJean-Luc Moens\, Nini Tsiklauri und Gabriel Toggenburg starten mit der Akademie für Dialog und Evangelisation  der Gemeinschaft Emmanuel ins neue Semester.\nDie drei Vertreterinnen und Vertreter aus EU\, Wissenschaft und Kirche diskutierten die zunehmende Polarisierung in unserer Gesellschaft. \n Jean-Luc Moens\, extra aus Belgien angereist und ehemaliger Leiter von „CHARIS“ im Vatikan\, eröffnete das Thema. „Division und Hass entstehen\, wenn Leute ihre Mitmenschen nicht kennen. Deswegen müssen wir einzelne Menschen\, einzelne Schicksale hinter der großen Masse kennenlernen.“ Nur so würde unsere Gesellschaft zusammenwachsen. \nNini Tsiklauri\, politische Aktivistin\, Autorin und Politikwissenschaftlerin schlug in dieselbe Kerbe. Als Mitbegründerin von „Pulse of Europe“\, einer überparteilichen und unabhängigen Bürgerinitiative\, erzählte sie von ihren Schwierigkeiten Menschen für eine gemeinsame Sache zu gewinnen. „Es wird zunehmend schwieriger\, vor allem junge Leute für ein starkes Europa zu mobilisieren. Deswegen müssen wir lernen\, dorthin zu gehen\, wo die Menschen leben. Christkindlmarktstände\, Konzerte und Cafés.“ \nGabriel Toggenburg\, Hon.-Prof. Europarecht Graz\, seit 2009 EU-Grundrechteagentur (FRA)\, führt diese Schwierigkeit unter anderem auf die Macht der Algorithmen  zurück. „Algorithmen bringen uns nicht zueinander\, sie spalten uns. Wir brauchen digitale Skills\, um uns wieder zu vereinen.“ Außerdem: Nicht die Menschen seien gespalten\, vielmehr würden schlechte Politik und eine Reihe von Fehlentwicklungen eine solche Spaltung begünstigen und bewirken. Deswegen brauche es zivilgesellschaftliche Projekte wie „Politisch.Neu.Denken“. Rund 120 Menschen\, ein bunter Mix aus verschiedenen Konfessionen\, politischen Ausrichtungen und Weltanschauungen\, konnte den Podiumsgästen lauschen. Moderiert wurde der Talk von Stephanie Kappaurer. \nMit dem Talk eröffnete die Akademie für Dialog und Evangelisation das neue Semester. Sowohl der EU-Lehrgang vom „Centre international de formation européenne“ (CIFE) als auch das Programm Mission Possible finden erneut statt und erfreuen sich dieses Semester großen Zulaufs. Auch das Thema Medien und Leadership-Weiterbildungen spielen wieder eine große Rolle. Die dieses Jahr neu gestartete Kommunikations-Schulung wird weiterentwickelt und im Sommersemester stattfinden. Jeden Donnerstag findet ein spiritueller Abend mit einer eigens im Figlhaus gegründeten Band statt. Das wichtigste Ziel der Akademie bleibt aber durch Kurse und Veranstaltungen\, den Dialog mit Menschen aller Weltanschauungen und Religionen zu fördern und zu führen. \n 
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SUMMARY:TALK "Der Herrgott is a Weana" mit Dompfarrer Toni Faber\, Bürgermeister Michael Ludwig und Jürgen Bozsoki
DESCRIPTION:Ein Talk über den Glauben\, den Jakobsweg und echte Freundschaft fand am 27. 10. im Wiener Rathaus statt.  \nMit dabei Bürgermeister Michael Ludwig und Dompfarrer Toni Faber  \nFreundschaft rufen Sozialdemokraten am Parteitag und eine mindestens ebenso enge Freundschaft verbindet Christen mit Jesus. Diese Brücke zwischen Sozialdemokratie und Kirche versucht der ehemalige Kommunalpolitiker und Autor Jürgen Bozsoki zu schlagen. „Mit der Zeit habe ich wieder zu Jesus gefunden und bin draufgekommen: die sind ja eigentlich eh alle Sozis“\, erzählt er mit Augenzwinkern. \nDiesen Mittwochabend diskutierten drei Männer mit tiefroten Wurzeln und unterschiedlichem Blick auf den Glauben: Bürgermeister Michael Ludwig\, Toni Faber und Jürgen Bozsoki. Sie sprachen u. a. über das neue Buch des Letzteren. Eigentlich verfasst Bozsoki Fachbücher\, aber mit seinem neuesten Werk verschlug es ihn nach einer achtjährigen Schreibpause und einem schweren Schicksalsschlag in die Belletristik. „Es geht um die großen Fragen\, die sich jeder von uns stellt“\, sagt Bozsoki über Camino Welten. Vom Priester bis zum Atheisten\, von der Theologie bis zur Philosophie sei alles in diesem Buch enthalten. \nBozsoki und Bürgermeister Ludwig verbindet seit einem Vierteljahrhundert eine enge Freundschaft. In dieser Zeit habe Ludwig vor allem gelernt\, dass „Respekt ein Grundstein eines gemeinsamen Weges ist. Wichtiger ist es\, das Gemeinsame zu sehen und nicht das Trennende.“ Das zähle für eine Freundschaft und für die Politik. Wir würden unsere Gegenüber akzeptieren müssen\, wie es ist\, egal was eine Person glaubt und uns selbst nicht überhöhen dürfen. Andere Menschen hätten andere Wege zu Gott. Und: „Wien ist dafür prädestiniert\, diesen Dialog auf Augenhöhe zu führen\, das sieht man auch an den Menschen\, die hier am Podium sitzen und dabei mitwirken wollen.“ \nIn dieselbe Kerbe schlug an diesem Mittwochabend im Rathaus Dompfarrer Toni Faber. „Priester bin ich nicht nur im Bereich des Heiligen\, sondern es bedeutet\, auch bei den Menschen zu sein“\, sagte Faber. Jeder hätte andere Talente\, die Frage sei nur\, „wie kann ich mit meinen Talenten helfen\, anderen ein gutes Leben zu ermöglichen?“ Um dieses gemeinsame Brückenbauen in einer Gesellschaft gehe es schließlich. \nDer Talk „Der Herrgott is a Weana“ fand als Kooperation zwischen dem Rathaus\, dem Buchautor Jürgen Bozsoki und der Akademie für Dialog und Evangelisation/Figlhaus Wien statt.
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