Auf der Suche nach einer gemeinsamen europäischen Identität für Sophie und Alina


von Nicole Osimk am

Ziehen sich Gegensätze wirklich an?

Zwischen den Lebenswelten von Sophie und Alina gibt es kaum Berührungspunkte, auch die Zukunftsperspektive scheint die beiden trotz gleichen Alters nicht zu verbinden. Die beiden jungen Frauen leben in ihrer Bubble, ihrem Lebensumfeld – Ihre Gegensätze ziehen sich nicht an.

 

Sophie 23, Pflichtschulabschluss. Arbeitssuchend. Perspektive: AMS-Kurs

 

Alina 23, Matura, Studentin. Perspektive: Erasmus Semester in Kanada

Sie kennen einander nicht, sie kennen nicht ihre Sorgen und Wünsche ans Leben. Und schon gar nicht denken sie daran, was die EU für den jeweils anderen bedeuten könnte. Nicht nur Sophie und Alina hätten auf die Frage „Wie sieht deine EU aus?“ unterschiedliche Antworten. Wir alle leben in unserer Bubble und haben individuelle Wünsche an die EU, die wir innerhalb unserer Lebenswelt kommunizieren, aber nicht nach Außen. Manchmal kommen uns andere Blasen nur durch soziale Netzwerke ins Bewusstsein, wenn wir feststellen, dass unsere „Timeline“ nur einseitige Meinungen zeigt und uns die immer gleichen Statusmeldungen schon langweilen.

Idealbilder der EU gibt es viele – Wirtschaftsunion bis Sozialunion, von der Gemeinschaft der Vaterländer bis zum Europa der Regionen.

Es stellt sich die Frage: Wie bringen wir all diese Ideen an einen Tisch?

 

 

Wir vom TALK-Team (Foto v.l.n.r.: Anna Nindl, Leon Lembert und Nicole Osimk) wollen es wissen: Ist die EU das Problem oder vielleicht die Lösung?

 

 

Hat die EU Potential, eine Verbindung der Lebenswelten von Sophie und Alina aufzuzeigen und eine gemeinsame europäische Identität zu schaffen?

Auch unsere Emotionen zur EU sind verschieden, sie reichen von Zustimmung und Zufriedenheit über Ärger und Ablehnung. Während Alina durch die Möglichkeit eines Erasmus Semesters von der EU profitiert, fragt sich Sophie , wie ihr die EU helfen könnte, wieder zu einem Arbeitsplatz zu kommen. Vielleicht denkt sich Sophie auch, dass gerade die EU und der Binnenmarkt es für sie unmöglich machen, einen Job zu finden. Ihr Beispiel wirft die Frage auf: Ist die EU die Lösung oder das Problem für ein gemeinsames Miteinander?

 

Unser TALK soll den Anstoß geben, über Visionen und Wünsche zur EU zu diskutieren.

Wir möchten gemeinsam den Schritt aus der eigenen Bubble wagen, um Neues zu entdecken und die eigene Haltung zu hinterfragen. Die zentrale Frage für uns ist: Hat gerade die EU das Potential, Bubbles platzen zu lassen und ein Europa für alle zu schaffen, oder verursacht sie vielmehr Spaltungen und den Rückzug in die eigene Seifenblase?

Unser neuer EU-TALK am kommenden Dienstag, 28.11., 20 Uhr im Wiener WUK (Währinger Straße 59, 1090 Wien)
Herzliche Einladung an Dich zum Dabei-sein, Mitdiskutieren und Mitinspirieren!

 

Für das TALK-Team,

Nicole Osimk, Anna Nindl und Leon Lembert

Zur Veranstaltung auf FACEBOOK . Mehr Infos zu unserer TALK-Initiative findet ihr hier.

Nicole Osimk

Beruflich als Sozialarbeiterin in einer Beratungsstelle für Langzeitarbeitslose im Einsatz; Als engagierte Studentin im Master Studium Bildungswissenschaften, geplanter Schwerpunkt Bildung und Medien; Inspiriert und begeistert vom Medienkompetenz Lehrgang 🙂

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