Auch Schweigen kann töten und zerstören


von Robert Rintersbacher am

In  50  Ländern   der  Welt  sind   Christen  der   Verfolgung ausgesetzt.  Urchristliche   Gemeinden  in  den Ländern  der  Entstehung  des  Christentums   werden   durch   Mord  und Totschlag  ausgerottet und vertrieben.  Die  Zahl  der  Toten  und Vertriebenen übersteigt in den letzten Jahren längst die Dimension von Holocaust.  Gerade  wenn  man  die  krassen Übel der Shoa, die wir täglich  in unseren Medien dokumen- tiert  bekommen,  ernst  nimmt,  darf  man  das  Thema  der Christenverfolgung nicht vernachlässigen.

Erscheinen  überhaupt  Berichte,  so sind sie  oft bereits von anderen Interessen  überlagert und geben die Situation  der Verfolgten nicht authentisch  wieder.  Weltweit sind von der Christenverfolgung etwa 100 Millionen Menschen betroffen.

Demonstrationen   wie  Schweigemärsche und Fackelzüge            zur  Bewusstmachung   mit  Tausend  Teilnehmern und  mehr  kommen in den Medien  nicht  vor, wohl aber Aktionen zu anderen Themen von Kleinstgruppen mit 50 Demonstranten.

Unsere Medien schweigen weitgehend darüber.

 

Es ist längst nicht mehr nur eine Frage von Religionsgruppen und Religionsausübung :

  • Religionsfreiheit bedeutet nicht Freiheit von Religion sondern zur Religionsausübung
  • Die urchristlichen Gemeinden im Nahen Osten stellen ein Weltkulturerbe dar.
  • Mit der Verfolgung des Christentums werden auch aus ihr entstandene Werte wie Freiheit, Menschenrechte, Humanität und schließlich auch Demokratie in Frage gestellt.
  • Die Zahl der Toten hat in den letzten Jahren die 6-Millionen-Grenze überschritten.- Ist die Christenverfolgung weniger beachtenswert als die Shoa?

Im   größten    Medienunternehmen   unseres  Landes   wird Christenverfolgung   als   der  Religionsabteilung   zugehörig angesehen. Diese sieht sich jedoch nur für die Erstellung von Magazinen    und   Dokumentationen    zuständig.    Aktuelle Nachrichten fallen so unter den Tisch.  In anderen Bereichen wird zwar  über jede häusliche  Gewalt in der Welt berichtet, über dieses Thema kommt schlechtweg fast nichts. So ist es offensichtlich   untergegangen,   dass   das   Österreichische Parlament   entsprechend   einer    EU-Resolution aus   2016 unlängst   den  Völkermord   an  Christen   und    ethnischen Minderheiten   in  den  Krisengebieten   des   Nahen  Ostens einstimmig verurteilt hat.

Brechen wir das Schweigen der Medien !

Informieren  Sie  sich  über  die weltweiten  Verbrechen der Christenverfolgung unter

www.christenverfolgung.org

www.csi.or.at

www.opendoors.org

In den nächsten Tagen lade ich ein zur Unterzeichnung einer Aufforderung an die  Österreichischen  Medien .  Geben  Sie diesen Beitrag an Ihre Freunde und Bekannten weiter.

 

Robert Rintersbacher

Seit 1.1.2015 in Pension
Im 3. Lebensabschnitt ins Priesterseminar eingetreten

  1. Das Thema Christenverfolgung ist mir ein Anliegen, das in unserer Medienwelt vernachlässigt und in den zentralen Staaten des Nahen Ostens die Konflikte oft einseitig interpretiert werden. Bitte um Unterstützen durch Teilen und Kommentieren

Antworten oder kommentieren

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.